Donnerstag, 17. Januar 2008

chachapoyas und wieder es archaeologischs wunder

vo huanchaco us haemmer wieder en abstaecher id berge gmacht. euses ziel isch chachapoyas gsi. obwohls im fuehrer gheisse haet i de raegeziit seg de ort alles andere als empfohle will d'strasse nur no mantsch sind unds eh nur de ganz tag raegnet, haemmers gwagt. zums scho vorwaegnaeh - zum glueck!!!

mit zwei maedels vo duetschland de kai und de evelyn, womer im hostal in huanchaco kaenneglernt haend, simmer losgreist. chachapoyas liit uf 2240 m.ue.m. und befinded sich ide region wo au "tor zum amazonastiefland" gnaennt wird. es isch es naebelwaldgebiet wills doch scho raecht fuecht isch. s'klima haet mir aber ganz zuegseit. es isch weder mega heiss no voll chalt gsi, sondern ganz agnaehm. und wie obe scho churz erwaehnt haend mir i dene ganze vier taeg noed wueki viel raege gha.

da mir irgendwie no vor em morgegraue acho sind haemmer ois zerscht nomal es paar stuendli schlaf goennt! will mer ime halbe tag ja au nuem riese sprueng chan mache haemmer ois id vielfalt vode orchideewaelt ifuehre lah. mit em chico vom hostal haemmer en spaziergang gmacht zum riich vome orchideepapito! en eltere herr haet sich ganz sinere liideschaft gwidmet und en art es "orchideemuseum" errichtet. da us de verschiedenschte gruend d'orchidee ide freie natur immer meh am igah sind versuecht er ez moeglichscht viel vode, in perú heimische, orchideearte z'rette (zumindescht i sim museum). ganz en gmuetliche nami usflug gsi!

ufm heiwaeg haemmer en chico atroffe wo mit eme radio um de hals ghaenkt dur d'gegend gschlendered isch. es haet sich aber noed um die altmodisch version vo dere jugend ghandled wo dur d'strasse laufed und jenes luut ihres handy absounde loend, sondern um en art es balzverhalte oder flirtverhalte:) oise guía vom hostal haet ois daenn erchlaert, dass das da immer no so laufi. waenn en chico uf de suechi nach eme maedel seg, daenn naehm er de bruun poncho ueber d'schultere und en radio um de hals. d'chicas mit de gliiche absichte legged en blaue poncho a! waenn sich daenn zwei finded macheds en usflug is campo und rolled det ihri ponchos us, wills sich dihei ja noed choend zaeme blicke lah.... das isch no was:)



fuer de naechscht tag haemmer en usflug buecht nach kuélap. das isch wiedermal e archaeologischi sehenswuerdigkeit gsi - und was fuer eini!!!! dur die saftig gruene und ueberus fruchtbare taeler simmer i die abglaegnig region gfahre. z'oberscht ufeme bergrugge befindet sich daenn die ganz feschtigsalag. s'ganze areal mit ere elliptische form, isch umgaeh vonere riesige muur (20m hoech). es git nur 3 sehr schmali und langi igaeng zum i die feschtig z'cho. zwei fuer maensche und eine fuer d'nutztier. dur die clever bauwis vo dene igaeng sind sturmartigi ueberfaell chum vorstellbar gsi, daenn z'innerscht isch de gang nur no so breit gsi wie en maensch. im innere vo de muur haets verschiedeni stadtviertel mit meh als 400 runde steihueser gha.
vo wo d'chachapoya genau cho sind isch unklar. ihre name isch quechua und bedueted so viel wie wald und wolke. sie werded drum au "wolkenkrieger" gnaennt. ihri alage befindet sich ade verschiedenschte orte i dere gaegend zwuesched 2800 und 3400 m.ue.m. speziell sind ihri runde hueser und d'verzierige dra. d'chachapoya haend d'schlange verehrt und drum haets vieli friese mit zick-zack linie. naebed de schlange haet aber au de puma (als symbol vom chrieg) e wichtigi beduetig gha. fuer ihn sind d'hueser mit rhombe verziert worde und die soetted sis aug darstelle.
dur die optimal lag z'oberscht ufm berg und die intelligent bauwiis vo de feschtig sind d'chachapoya nie wueki besiegt worde. au d'inkas haend ihri mueh gha die kultur z'unterwerfe. de einzig hagge a dere lag isch gsi, dass sie det obe ufm huegel i de trocheziit kei wasser gha haend und haend muesse is tal go wasser hole. das isch daenn au de moment gsi, wo d'inkas z'nuetze gwuesst haend, doch au daenn haend d'chachapoya no alles gaeh zum ihri kultur z'verteidige.

es isch wueki e sehr e schoeni algag gsi, vieles isch no raecht guet erhalte oder wird guet restauriert. aber mer seit es gaeb no so einiges wo no unentdeckt seg! bi vielne hueser chan mer au no d'einzelheite guet erchaenne. so haet jedes huus e fuerstell gha, en grosse stei wo weize gmahle worde isch, es loch wos ide hockstellig die tote glagered haend, en art es "chefig" wos ihri cuies ghalte haend und biz erhoeht d'better! noed nur die archaeologische ueberreschte haend mir sehr gfalle sondern au die ganz gaegend mit ihrere saftig gruene natur, echt schoen!
ade verschiedenschte stelle isch ade architektur a z'erchaenne, dass sowohl chachapoya als au inkas mal da gsi sind. d'chachapoya haend rundi hueser baut und noed so viel wert gleit uf exakti bauwiis, waehrend d'inkas ihri hueser viereggig baut, und wie ja bekannt, ultragnau gschafft haend.

nach em bsuech vo kuélap haemmer no zume zweite chachapoya ort (macros) en abstaecher gmacht. zum zu dene hueser z'glange simmer zerscht mit eme seilbaehndli (so wiit mer das so chan naenne) ueber de fluss und nachher no biz de berg uf kraxled. au die hueser sind no guet erhalte und befindet sich direkt andere steile felswand. scho komischi ort haend die sich usgsuecht zum ihri huesser boue. doch vo macros us haet mer direkt zum huegel vo kuélap gseh.

die ganze alage sind echt sehenswert gsi und de abstaecher da id berge haet sich scho nach em erschte tag glohnt! was mir au sehr gnosse haend isch, dass mir fascht ellei gsi sind uf dere tour. mer stellt sich vor, dass kuélap im jahr gliich viel bsuecher zehlt wie machu picchu i weniger als einere wuche... wohl au drum sind no so viel chnoche i de verschiedenschte loecher sichtbar... obwohl ichs sehr agnaehm gfunde han so ohni rummel het die alag uf alli faell meh bsuecher verdient!

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